Home Foren Forum: Fragen & Antworten Erfahrungsberichte von Patienten/ Angehörigen

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Dieses Thema enthält 2 Antworten, hat 2 Stimmen, und wurde zuletzt vor vor 4 Jahre, 2 Monate von  Chemokrueppel aktualisiert.

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  • #904 Antwort

    rickgott
    Teilnehmer

    Hallo,

    bin auf der Suche nach Patienten oder Angehörigen, die mir von Ihren Erfahrungen mit der Behandlung von Hanföl bei Krebs berichten können. Mein Patenonkel ist an Lungenkrebs erkrankt und beginnt demnächst eine Chemotherapie, allerdings nur noch palliativ.
    Da ich allerdings nicht aufgeben möchte, bin ich auf der Suche nach Angehörigen oder Patienten, die mir von Ihren Erfahrunge berichten können und die ich ggf. auch für weite Informatioen kontaktieren könnte.
    Ich bin für jede Art von Hilfe dankbar.

    #950 Antwort

    Chemokrueppel
    Teilnehmer

    Hallo rickgott,
    zur Behandlung mit Hanföl kann ich Dir zur Zeit leider nichts schreiben.
    Ich habe selbst Lungenkrebs, nicht kleinzelliges Bronchialkarzinom, festgestell als Nebenbefund im Krankenhaus. Mit Bauchschmerzen rein in Krankenhaus, mit der Diagnose Krebs wieder raus. Da der Tumor zum einen auf der Arterie zum anderen schon groß war 6,5 cm und Metastasen in beiden Lungen gebildet hat wurde der Krebs als nicht mehr heilbar eingestuft (Stadium IV).Ich werde Dir aber gerne was zu der Chemotherapie die Deinen Patenokel erwartet schreiben, meine Erfahrungen sind folgende.
    Beginn der 1ten Linie Dezember 2013, nach der Chemo üble Tage.
    Januar 2014 2ter Zyklus, heftige Nebenwirkungen mit Atemnot und sofortige Verordnung eines Sauerstoffkonzentrators, hat 1 Woche gedauert bis das Ding hier ausgeliefert wurde die schlimmste meines bisherigen Lebens.
    Mit jeder Chemo wurde es schlimmer, seit Juli 2014 bin ich 24 Sauerstoff angewiesen. Wenn ich mal vor die Tür muss, zur Chemo, hab ich tragbaren Sauerstoff der ca. 5 Std. reicht. Aber auch mit Sauerstoff kann ich nicht weit gehen vielleicht so 50 m dann brauch ich ne Pause.
    So erklärt sich auch mein Nickname.
    Hilft die Chemo ? Ja, die “Masse von Tumor und Metastasen” ist nicht mehr geworden. Allerdings war ich vor beginn der Chemo noch in der Lage spazieren zu gehen und Treppen zu steigen. Das schlimme ist der schnell voranschreitende Verlust der Mobilität.
    Im Moment bin ich schon in der 3ten Chemo Linie da die vorhergehenden nicht mehr wirkten.
    Ich fürchte das die Pharma Industrie weiterhin die Politiker beeinflusen wird den Cannabis auch zu medizinischen Zwecken zu legalisieren. Warum sollte man Krebspatienten mit einem wesentlich geringeren Kostenaufwand heilen bzw. Therapieren. Krebspatienten sollen mit den zugelassenen Chemotherapien zwar möglichst lange überleben, aber nur um möglicht viel Profit rauszuschlagen.
    Der Patient bleibt hier auf der Strecke.
    Ich selbst bin auch gewillt das Rick Simpson Öl zu testen, auch wenn es mich nicht heilen kann so kann es vielleicht helfen mein Leben noch eine Weile zu verlängern.
    Übrigens habe ich eine 4rt Linien Chemo bereits beim Onkologen abgelehnt, die würde mir bestimmt den rest an mobilität der verblieben ist nehmen.
    Ich hoffe für Deinen Patenonkel das die Nebenwirkungen bei der Chemo nicht so drastisch sind wie bei mir, aber jeder Patient ist halt anders.

    #951 Antwort

    Chemokrueppel
    Teilnehmer

    Sollte natürlich heissen:
    Ich fürchte das die Pharma Industrie weiterhin die Politiker beeinflusen wird den Cannabis auch zu medizinischen Zwecken nicht zu legalisieren.

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