Home Foren Forum: Fragen & Antworten Rick Simpson Antwort zu: Rick Simpson

#49851 Antwort

Jup
Teilnehmer

Hi, Leider habe ich diese “Medizin” zu spät entdeckt, für einen Bekannten kamen die Infos zu spät.

Also ich verwende Cannabisöl auf Olivenöl Basis zum einreiben oder einmassieren über die Haut. Das hilft gegen diverse Sachen wie Muskelkater, Sonnenbrand, Verspannungen, Rheumatischen Schmerzen, akute Schmerzen durch Bandscheibenvorfall usw. Das Öl auf Basis von Olivenöl hat aber nicht die Potenz von RS-Öl wie es hier normalerweise beschrieben wird. Da muß die Dosierung um ein vielfaches höher sein. Außerdem kann man bei der Herstellung von Öl aus Marihuana und Olivenöl durch unterschiedlich Harzmengen aufgrund der Verarbeitung der Buds beim trimmen, trocknen usw. unterschiedliche Konzentrationen bekommen.

Beim Oral Konsum (in Keksen, Schokolade usw.) verwende ich das „Zeug“ nachts gelegentlich gegen Schmerzen durch Bandscheibenvorfall, bei RLS und meiner Frau bei Clusterkopfschmerzen. (nur wenn man nicht arbeiten oder Auto fahren muß, den die Wirkung hält länger an). Eine Bekannte verwendet es auf diese Weise zur Unterstützung bei Parkinson. Zur Sicherstellung einer gleichbleibenden „Dosierung“ des Wirkstoffes wird hier RS-Öl bei der Zubereitung verwendet.

Was die Sorten anbelangt, so bin ich persönlich kein Freund von Hybriden. Ich verwende eine reine Genetik aus Afghanistan (Indica 100%) und habe damit beste Erfahrungen gemacht. Hybriden haben zwar meist höhere THC und/oder CBD Werte (jedenfalls wenn sie Indor unter kontrollierten Bedingungen angebaut werden), haben dafür aber meiner Meinung nach oft unkontrollierbare „Nebenwirkungen“. Dies mag für die Verwendung für RS-ÖL in Zäpfchen unrelevant sein, denn da wird das Öl ja auf anderem Wege verabreicht, aber bei Orale Aufnahme, egal ob in Keksen oder Kapseln, kann das erfahrungsgemäß ganz schön heftig werden (Ok, fast alle „Medikamente“ haben irgendwelche Nebenwirkungen *smile*)
Es soll aber hier mit der Zeit ein „Gewöhnungseffekt“ auftreten, der die „Nebenwirkungen“ mildert, also kann man für die Krebsbehandlung, die in jedem Fall mit Nebenwirkungen behaftet ist, die „Nebenwirkungen“ von RS-Öl gerne vernachlässigen.